Hunderassen Airedale Terrier

Airedale Terrier

Geschichte:
Vor einem Jahrhundert jagten viele Engländer in dem in Yorkshire gelegenen Fluß Aire Fischotter. Dazu brauchten sie eine spezielle Hunderasse, die gut im Wasser arbeitete und in einen Otterbau unter Wasser hineinkriechen konnte. Der Airedale Terrier ist aus Kreuzungen zwischen dem alten Arbeits-Terrier (Working Terrier), dem Otterhund, einem Lauf- und Wasserhund entstanden. Außerdem sollen noch andere Rassen mit eingekreuzt worden sein. Nach einiger Zeit ist die Otterjagd aus der Mode gekommen und da der Airedale Terrier zu groß war, um ihn als Erdhund benutzen zu können, fing man an, ihn bei der Jagd auf Dachse, Hirsche, Wildschweine und in Kanada sogar bei der Braunbärenjagd zu verwenden. Außerdem wird er als Wachhund eingesetzt. Während des Ersten und des Zweiten Weltkriegs leistete der Airedale Terrier seinen Dienst als Sanitäts- und Meldehund. In Deutschland und England wurde diese Rasse unter anderem als eine der ersten für den Polizeidienst ausgewählt.

Wesen, Haltung:
Der Airedale erträgt geduldig ein Leben in der Wohnung, aber nur unter der Voraussetzung, daß er viele Stunden am Tag im Freien verbringen kann. Sonst wird er unglücklich. Am liebsten wäre ihm ein Haus mit einem großen Garten, wo er herumtoben und sich auslaufen kann. Seine Erziehung sollte ab dem 3. Monat beginnen. Wenn er gut erzogen ist, gehorcht ein Airedale Terrier auch gut. Er erfüllt seine Aufgaben mit Hingabe und ist glücklich, wenn er sein Herrchen glücklich machen kann. Leider neigt er zur Nervosität und sollte mit Liebe und bestimmt, aber nicht mit harter Hand, erzogen werden. Mit anderen Hausbewohnern verträgt sich der Airedale nicht. Daher sollte man ihn als Einzeltier halten.

Ernährung, Pflege:
Die tägliche Ration für einen Airedale Terrier besteht aus 400 g gebratenes Fleisch (natürlich ungewürzt). Dieses wird mit Reis und verschiedenen Gemüsesorten vermischt. Im Winter sollte er nicht überfüttert werden, da er sich weniger bewegt und deshalb leicht Toxine ansammeln kann.

Sein Fell muß regelmäßig von den abgestorbenen Haaren befreit werden, sonst bringt ein unschönes Fell nur Probleme mit sich. Aufgrund seines dicken Fells verstecken sich dort viele Flöhe, die mit speziellen Mitteln bekämpft werden müssen. Im Winter wie im Sommer ist ein Bad von Zeit zur Zeit angebracht.

Widerristhöhe: Rüden zwischen 46 und 51 cm, Hündinnen zwischen 43 und 48 cm.

Gewicht: ca. 20 kg.

Farbe: Lohfarben mit großem schwarzem Sattel.

Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 Jahre.

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